Warum ich meine Angebote nicht mehr Yoga nenne…

…obwohl wahrscheinlich mehr Yoga drin ist als in so manchem Yogakurs

Ich habe vor kurzem beschlossen, meine Angebote nicht mehr „Yoga“ zu nennen. Obwohl Yoga drin ist. Vielleicht sogar mehr als in so manchem Yogakurs hierzulande. Hier erzähle ich dir meine Gedanken dazu.

Yoga erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit – und tut das nach wie vor. Ich habe selbst einige Jahre Yoga unterrichtet, ganz klassisch in einem Yogastudio, was mir sehr viel Freude gemacht hat. Und auch heute sind Yoga-Asanas (Körperübungen) Teil mancher meiner Angebote. Aber eben nur ein Teil davon.

Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die einen Yogakurs suchen, bei mir oft nicht das finden, was sie sich erwarten. Manche suchen eigentlich ein Workout, sportliche Betätigung. Und genau das wird hierzulande oft mit Yoga gleichgesetzt.

Was Yoga ursprünglich bedeutet

Dabei waren Yoga-Asanas ursprünglich gar nicht das Hauptding des Yoga. Es ging nicht darum, Yoga zu „machen“, sondern den Zustand des Yoga zu erreichen. Yoga lässt sich mit Einheit übersetzen – es geht also um Einheitserfahrung. Asanas, ebenso wie Pranayama (Atemlenkung), Konzentrationsübungen, Reinigungsübungen und anderes, dienten als Vorbereitung für die Meditation, die diesen Zustand des Yoga ermöglichen sollte.

Und genau darum geht es mir auch: um diesen Zustand tiefer Verbindung – zum menschlichen Sein, zur Erde, zum größeren Ganzen, zum Göttlichen.

Und in meinen Räumen?

In meinen Kursen dienen Yoga-Asanas vor allem dazu, wieder (mehr) Kontakt mit dem Körper herzustellen, ihn zu spüren – raus aus dem Kopf – und die Energie wieder ins Fließen zu bringen. Ebenso das Pranayama, die Lenkung des Atems. Beides bereitet vor allem auf das Herzstück all meiner Kurse vor: die Embodiment-Sequenz.

Das Herzstück: die Embodiment-Sequenz

Diese ist sehr intuitiv und frei – eine Art Körper-Meditation. Wer sich ein Workout erwartet, ist bei mir nicht richtig. Denn hier geht es darum, nach innen zu lauschen, statt Anweisungen von außen zu folgen. Es geht nicht darum, ein Ziel zu erreichen oder etwas an dir zu korrigieren, sondern darum, wahrzunehmen, was gerade da ist, und deinem eigenen Rhythmus zu folgen. Es geht darum, inneren Impulsen zu folgen – der Weisheit deines Körpers, der ganz genau weiß, was zu tun (oder auch zu lassen) ist. Hier geht es tiefer. Langsamer. Es geht um deine Verkörperung: das Lebendigwerden dessen, wer du wirklich bist, in deinem menschlichen Körper.

Und genau hier kann sie tatsächlich eintreten, diese Einheitserfahrung, der Zustand des Yoga. Ein Zustand des tiefen inneren Friedens. Muss nicht, aber kann. Nichts muss in meinen Räumen.

Wenn dich das anspricht, wenn du spürst, dass du raus aus dem Kopf, wieder zurück zu dir selbst finden möchtest, zu deinem Körper, zu deinen Bedürfnissen – dann bist du bei mir richtig. Nicht für ein Workout, sondern für einen Raum, in dem du wieder ganz bei dir sein darfst. So wie du bist. Schau dir gern mal meinen wöchentlichen Kurs in Pressbaum im Wienerwald oder meine anderen Offerings an oder melde dich gern bei mir für ein unverbindliches Kennenlernen.